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Das größte und bedeutsamste Abenteuer unseres Lebens ist die Entdeckung unseres wirklichen Ichs. Trotzdem gibt es da draußen viele Menschen, die ihrem inneren Kritiker das letzte Wort lassen und sich von ihm negativ beeinflussen lassen. Da wir nur dieses eine Leben haben, ist es umso wichtiger, sich die Frage zu stellen: „Wer bin ich wirklich? Wie kann man sich selbst finden? Und was plane ich mit meinem wertvollen Leben anzufangen?

„Sich selbst finden“ hört sich für den ein oder anderen wie ein eigennütziges Vorhaben an. Dies trifft jedoch absolut nicht zu, da Selbstfindung das Fundament für ein glückliches und zufriedenes Leben darstellt und einen ebenso starken Einfluss auf das Leben deiner Mitmenschen hat. Möchtest du nämlich eine wertvolle Person sein, die das Leben anderer Menschen bereichert oder möchtest du der bestmögliche Partner in deiner Beziehung sein, musst du erst einmal wissen, wer du bist und was du möchtest.

Somit lässt sich sagen, dass die Reise der Selbstfindung etwas ist, von dem jeder Mensch profitieren kann. Dabei geht es oft darum, alte Verhaltensmuster und Teufelskreise zu durchbrechen, als auch Denkmuster, die uns davon abhalten, unser Leben in vollen Zügen leben zu können. Sich selbst finden bedeutet aber auch, dass man endlich erkennt, wer man sein möchte und aktiv daran arbeitet, der eigenen Bestimmung nachzugehen.

Der Weg zu einem besseren Leben ist immer mit Arbeit verbunden. Die nachfolgenden 10 Ratschläge sollen dir deshalb als Wegweiser für deine persönliche Reise auf die Sprünge helfen. Vorab gilt es jedoch zu klären, warum es überhaupt wichtig ist, dass man sich selbst findet.

Sich selbst finden – Warum ist es so wichtig?

Natürlich ist es leicht zu sagen, dass man „sich selbst finden“ sollte. Aber warum eigentlich genau?

Vielleicht hast du schon einige Momente im Leben erlebt, wo du dich gefragt hast: „Warum passiert immer nur mir so etwas?„, oder „Warum verläuft mein Leben nicht so, wie ich es mir vorstelle?„. Auch wenn diese Fragen äußerst unangenehm sind, sind sie unglaublich wichtig, damit wir uns überhaupt selbst finden können.

Bleiben diese Fragen unbeantwortet, laufen wir Gefahr, in einem Teufelskreis stecken zu bleiben, während die Möglichkeit nach Befreiung aussichtslos erscheint. Deshalb ist es so wichtig, sich selbst zu finden, damit man die Kontrolle im Leben übernehmen kann und Antworten auf diese schwierigen Fragen finden kann.

Früher oder später wirst du auf deiner Reise feststellen, dass du im Leben mit höchster Wahrscheinlichkeit niemals zufriedenstellende Antworten auf diese Fragen finden wirst. Du kannst jedoch deine Einstellung gegenüber dem Leben verändern und all die Selbstzweifel loswerden, die dich momentan davon abhalten, deiner Bestimmung nachzugehen. Hast du kein Verständnis davon, wer du wirklich bist, wirst du deine Stärken und Schwächen sowie auch deine Leidenschaften niemals kennen. Und folglich wird es für dich schwer sein, ein bedeutsames und erfülltes Leben zu führen.

Erkenne, wie wichtig ein bedeutsames Leben ist

Viktor E. Frankl war ein österreichischer Neurologe und Psychiater, der die schlimmsten Zustände in Konzentrationslagern der Nationalsozialisten erleiden musste. Als man ihn fragte, wie er die Kraft fand, den unmenschlichen Zuständen standzuhalten, sagte er: „Das Leben wird nicht durch Umstände unerträglich gemacht, sondern erst durch eine fehlende Bestimmung/Bedeutung„. Man könnte also sagen, dass sein Überleben genau von dieser Lebensphilosophie abhing.

Um dich selbst zu finden, musst du als allererstes deine persönliche Bestimmung finden. Dabei ist besonders wichtig, dass man die eigene Sichtweise von all den Meinungen und Ratschlägen anderer Menschen differenziert. Frage dich, was für dich im Leben wirklich zählt und versuche herauszufinden, wie du dein Leben um genau diese Vorstellung herum gestalten kannst.

Studien zeigten bereits, dass die glücklichsten Menschen diejenigen sind, die stets darum bemüht sind, ein bedeutsames Leben zu führen. Vergleiche diese Einstellung mit den meisten Menschen, die lediglich auf der Suche nach einem schnellen Vergnügen sind. Sie können sich temporär von ihrer Unzufriedenheit ablenken, finden jedoch nicht zu sich selbst, da sie ihrem eigenen Leben keine Bedeutung zuschreiben können.

Wenn du dich selbst und deine Glückseligkeit finden möchtest, solltest du als allererstes Bedeutung in deinem Leben finden.

Zweifle deinen inneren Kritiker an

Der zweite Weg zur Selbstfindung besteht darin, dem inneren Kritiker, der dich davon abhält, dein Leben in vollen Zügen genießen zu können, nicht mehr zuzuhören. Destruktive Gedanken können uns einreden, dass wir nicht gut genug sind oder es nicht verdient haben, erfolgreich zu sein. Manchmal erzählen sie uns, dass wir das, was wir wirklich wollen, nicht verdienen. Andere Male wollen sie uns davon abhalten, es überhaupt zu probieren, unseren Wünschen nachzugehen.

Wenn du deinen inneren Kritiker erkannt hast, ist es wichtig, dass du ihn anzweifelst. Realisiere, dass er dich von deiner Selbstverwirklichung abhält und dass seine Worte nicht der Realität entsprechen. Versuche daher stets, negativen Gedanken in deinem Kopf keinen Raum mehr zu geben. Nur so kannst du der Zukunft stets positiv entgegensehen und daran arbeiten, deine Träume zu verwirklichen.

Zeige Mitempfinden und Herz

Mahatma Gandhi sagte einst, dass man am besten zu sich selbst findet, in dem man sich in der Hilfe anderer Mitmenschen verliert. Hilfsbereitschaft kann einen großen Beitrag dazu leisten, uns das Gefühl zu geben, ein bedeutsames Leben zu führen. Und so haben selbst Studien bereits bewiesen, dass Menschen in der Regel die größte Freude daraus ziehen, ihren Mitmenschen zu helfen, anstatt von ihnen zu nehmen.

Möchtest du den Weg zu dir selbst finden, gebe ich dir daher den Rat, deinen Mitmenschen mit erhöhter Hilfsbereitschaft zu begegnen. Dies erklärt nämlich auch warum Menschen, die sich klare Ziele im Leben setzen, oftmals die glücklichsten sind. Mit ihren Zielen beabsichtigen sie in den seltensten Fällen nur sich selbst zu nützen. Viel eher erreichen sie Lebensfreude, weil sie sich Ziele setzen, die über sie selbst hinausgehen.

Sei dir darüber im Klaren, was du wirklich willst

Hört man den meisten Menschen zu, bekommt man leicht mit, wie viele von ihnen sich eher auf die negativen Aspekte des Lebens, statt auf die positiven konzentrieren. Den meisten Menschen fällt es leichter, sich in die Opferrolle zu stecken, sich ständig zu beschweren und äußeren Umständen Schuld für ihre Unzufriedenheit zu geben. Sie bemühen sich in den seltensten Fällen darum, Lösungen für ihre Probleme zu finden. Man könnte daher sagen, dass es ein gesellschaftliches Problem ist, sich ständig auf das zu konzentrieren, was man nicht möchte, statt auf das, was man möchte.

Möchtest du dich selbst finden, ist es sehr wichtig, dass du ganz genau weißt, was du willst. Denn nur kannst du erkennen, welche Bedürfnisse und Leidenschaften du hast, die dir wiederum offenbaren, wer du wirklich bist.

Auf den ersten Blick scheint diese Aufgabe sehr leicht zu sein. Dennoch gibt es sehr viele Menschen, die Schwierigkeiten damit haben, mit diesem Thema offen und ehrlich umzugehen. Dies hat überwiegend etwas damit zu tun, dass man sich gegenüber der Welt öffnet und auch verletzbar macht, wenn man ehrlich zu sich selbst ist und man sich eingesteht, was man wirklich im Leben will.

Im Leben das zu bekommen, wonach man sich sehnt, kann aber auch eine sehr unangenehme Erfahrung sein, da man mit dem Erreichen seiner Träume Abschnitte aus der Vergangenheit hinter sich lässt. Um unserem Verlangen näherzukommen, ist es erst einmal wichtig, dass man den inneren Kritiker ruhigstellt und ihn davon abhält, zu urteilen. Wenn du dir Gedanken darüber machst, was du wirklich willst, könntest du damit anfangen, die negativen Gedanken, die „Ich will das nicht“ ausdrücken, beiseitezulegen und dich stattdessen darauf zu konzentrieren, was du vom Leben erwartest.

Wenn Ziele statt Unmut in einer Partnerschaft geäußert werden

So kommt es beispielsweise häufig in Partnerschaften vor, dass wenn man sich mit dem Partner streitet, man sich darauf konzentriert, welche Wünsche von ihm nicht erfüllt wurden, anstatt das man klar äußert, wonach man sich sehnt. „Du hörst mir niemals zu!„, wäre ein passendes Beispiel hierfür. Mit solch einer Aussage werden keine konkreten Bedürfnisse geäußert, viel eher teilt man nur seinen Unmut mit und man lässt den Partner im Dunkeln herumirren. „Ich möchte das Gefühl haben, dass man mir zuhört und dass man mir Aufmerksamkeit schenkt, wenn ich sie brauche„, würde stattdessen deinem Partner mitteilen, welche Ziele du verfolgst und worauf du im Leben Wert legst. Du teilst auf diesem Wege deine tiefsten Bedürfnisse mit, ohne Kritik zu äußern und die defensive Haltung deines Partners hochzufahren, die ihn davon abhält, voll und ganz auf dich und deine Bedürfnisse einzugehen.

Fange damit an, dich auf dich zu verlassen

Selbstbewusstsein spielt eine essenzielle Rolle, wenn es darum geht, sich selbst zu finden. Besitzt du nämlich kein Selbstwertgefühl, wirst du dich zu sehr auf die Meinungen deiner Mitmenschen konzentrieren und dich von ihren Sichtweisen negativ beeinflussen lassen.

Daher ist es sehr wichtig, dass du an dich selbst glaubst. Denn nur so verfügst du über die Möglichkeiten, dein neues Selbstempfinden auf deinem Selbstwertgefühl aufzubauen.

Wurdest du früher bereits viel von anderen Menschen verunsichert oder vielleicht sogar in die Opferrolle gesteckt, musst du diese negative Nachwirkung deiner Vergangenheit konfrontieren. Dieser schlechte Einfluss, der seinen Ursprung oftmals in der Kindheit oder Jugendzeit mancher Menschen findet, kann die Art und Weise, wie man sich selbst wahrnimmt, extrem verzerren. Oft führt diese verzerrte Wahrnehmung Menschen dazu, ihre eigenen Bedürfnisse hinten anzustellen, nur um auf diesem Wege den Erwartungen anderer Menschen gerecht werden zu können. Sie erhoffen sich also ihre Zufriedenheit im Leben nicht durch Selbstfindung und Selbstverwirklichung zu erreichen, sondern denken, dass sie erst dann liebenswert sind, wenn sie die Erwartungen anderer erfüllen.

Fehler und ihre bedeutsame Rolle im Leben

Fange damit an, deinem eigenen Urteilsvermögen zu vertrauen und erkenne, wie wichtig es ist, dass du Fehler im Leben begehst. Wir alle machen Fehler und nur durch sie können wir wachsen, lernen und am Ende feststellen, wer wir wirklich sind.

Menschen, die keinen Bezug zu ihrem wahren Selbst haben, neigen meist dazu, an das Leben mit einer gewissen Gleichgültigkeit ranzugehen. Sie sind teilnahmslos und verlassen sich stets darauf, dass sich früher oder später alles von alleine einpendeln wird. Sie vernachlässigen häufig ihren Haushalt, gehen sorglos mit ihrem Geld um oder haben keine klar definierten Ziele.

Umso weniger Verantwortung du im Leben übernimmst, umso mehr lässt du es zu, dass die Lust und Laune des Schicksals über dein Leben bestimmt. Versuchst du stattdessen, dein Verantwortungsbewusstsein weiter auszubauen, wirst du feststellen, wie du immer mehr zu dir selbst finden wirst und das Ruder des Lebens übernimmst, mit dem du Richtung Glück steuern kannst.

Nutze deine Momente der Einsamkeit

Mache es dir zur Gewohnheit, dich gelegentlich zurückzuziehen, von all den Erwartungen, den Unterhaltungen und dem Druck, den die Gesellschaft dir aufzwingen möchte. Ganz egal, ob du einen Spaziergang im Wald machst oder dich in Meditation versuchst, solltest du diese wertvollen Momente nutzen, um über dich und dein Leben nachzudenken. In deiner Einsamkeit solltest du dich unabhängig und selbstständig fühlen, nicht einsam, verlassen oder ängstlich.

Jeder Mensch braucht Zeit für sich und dabei ist es völlig egal, ob du dich als eine extravertierte oder introvertierte Person betrachtest oder in welchem Lebensabschnitt du dich momentan befindest. Es ist sehr wichtig, dass du diese Einsamkeit nicht als etwas Schlechtes betrachtest und sie dazu nutzt, um dir immer weiter auf den Grund zu gehen.

Manch einer könnte behaupten, dass in der heutigen Zeit die meisten Menschen stets danach aus sind, sich durch Smartphones oder andere Unterhaltungsmedien ständig zu unterhalten. Ihr drang zur ununterbrochenen Unterhaltung zeigt lediglich, dass alleine der Gedanke, Zeit mit sich selbst zu verbringen, für die meisten äußerst unangenehm ist. Sie flüchten lieber vor der Einsamkeit, die es ihnen jedoch erlauben würde, sich selbst zu finden.

Gehe ein Versprechen mit dir selbst ein

Sich selbst finden ist eine Reise und kein Ziel, dass man erreichen kann. Vieles davon bedeutet, dass du durch Versuch und sehr viel Irrtum deinem Ziel näher kommst. Man könnte daher sagen, dass Niederlagen und Rückschläge die Preise sind, die du für ein erfülltes Leben bezahlen musst. Einige Male wirst du Hindernisse mit Bravour meistern, andere Male wirst du kräftig aufs Gesicht fallen und Momente erleben, in denen du am liebsten alles wieder hinschmeißen möchtest. Dabei ist es sehr wichtig, dass du verstehst, dass all das dazugehört. Daher wäre es ratsam, dass du ein Versprechen mit dir selbst eingehst und dir garantierst, dass du in Zukunft nach einer Niederlage stets wieder aufstehen und weiterkämpfen wirst.

Der Anschein täuscht, doch die meisten ausgeglichenen und glücklichen Menschen, denen du in deinem Leben bereits begegnen durftest, ziehen ihre Zufriedenheit nicht aus der Tatsache, dass sie alle ihre Ziele erreicht haben, die sie sich im Leben gesetzt haben. Viel eher finden die meisten von ihnen Ruhe und Sicherheit in ihrer Reise. Die Überzeugung, dass sie ihrem Ziel mit jedem voranschreitenden Tag immer näher kommen, gibt ihnen die Gelassenheit und auch das Selbstbewusstsein, um mit den Schwierigkeiten des Lebens umgehen zu können.

Selbstbewusste Frau

Gehe Risiken ein

Lasse dein bisheriges Leben Revue passieren und frage dich, ob du bisher im Leben immer auf Nummer Sicher gegangen bist und Risiken eher vermieden hast. Zwar ist die Komfortzone angenehm, jedoch steckt das wahre Leben dort, wo man Mut und Willenskraft beweisen muss.

Dies ist einer der Hauptgründe, warum die meisten Menschen so dermaßen unzufrieden sind. Sie entscheiden sich tagtäglich für Mittelmaß und sind davon überzeugt, dass sie sich langfristig einen Gefallen damit tun, Risiken zu vermeiden. Sie gehen den „sicheren Weg“ und möchten sich am liebsten an der Lebensweise ihrer Mitmenschen orientieren, in der Hoffnung, auf diesem Wege ein zufriedenstellendes Leben führen zu können.

Der Status Quo ist bekannterweise die sicherste Option. Und das nicht ohne Grund. Wir Menschen sind nämlich von Natur aus dazu veranlagt, lieber auf Nummer Sicher zu gehen. Denn immerhin könnte man mit dem Eingehen von Risiken unter Umständen das eigene Leben gefährden. Selbst die Psychologie konnte mit Bildgebungsverfahren bereits nachweisen, dass wir genetisch dazu tendieren, Risiken um jeden Preis zu vermeiden.

Das Unschöne an der Sache ist jedoch, dass der sichere Weg selten etwas zu bieten hat, das wirklich lebenswert ist. Viel eher verliert man sich im Alltag, der Routine und dem Gefühl, dass man sich kaum noch lebendig fühlt.

Erkenne, dass wenn das Leben für dich absehbar wäre, du keine Möglichkeit hättest, dich weiterzuentwickeln. Man kann daher sagen, dass Veränderung die einzige Konstante ist, die das Leben zu bieten hat. Und wenn man nicht die Bereitschaft zeigt, sich diesen Veränderungen anzupassen, wirst du früher oder später den Nachteil daraus ziehen. Die Komfortzone zu verlassen ist daher ein weiterer wichtiger Schritt, den du machen musst, wenn du dich selbst finden möchtest und die beste Version deines Selbst erreichen möchtest.

Finde einen Mentor

Auch wenn du für deine Selbstfindung verantwortlich bist und nur du wirklich weißt, was du vom Leben willst, kann ein Mentor dir dabei helfen, die Hindernisse des Lebens zu bewältigen. Daher wäre es ratsam, wenn du dir eine Person suchst, die sich deiner Meinung nach bereits selbst gefunden hat oder auf dem besten Weg ist, diesem Ziel immer näherzukommen.

Die meisten Menschen werden kaum dazu in der Lage sein, ein Verständnis dafür aufzubauen, mit welchen Schwierigkeiten du im Leben zu kämpfen hast. Deshalb ist es besonders wichtig, dich an jemandem zu orientieren, der den gleichen Weg beschreitet oder vielleicht sogar die gleichen Probleme hatte, mit denen du momentan zu kämpfen hast.

Verabschiede dich von der Überzeugung, jedem Menschen gefallen zu müssen

Der letzte Schritt zur Selbstfindung besteht darin, dass du dich von der Überzeugung verabschiedest, von jeder Person geliebt zu werden. Es gehört zum Leben dazu, dass du Menschen treffen wirst, die dich auf Anhieb nicht ausstehen können und schlecht über dich denken – ganz egal, wie sehr du dich darum bemühen solltest, ihnen zu gefallen. Es ist wichtig, darauf von nun an keinen Wert mehr zu legen, da es unmöglich ist, es jedem Menschen recht zu machen.

Wenn du nur existierst, um den Erwartungen anderer Personen gerecht werden zu können, wirst du niemals wissen, wer du wirklich bist. Manch einer wird dich nicht ausstehen können, weil er mit deinen Charaktereigenschaften nichts anfangen kann. Einige Menschen werden sogar eifersüchtig oder unverschämt werden, besonders dann, wenn sie bemerken, dass Personen in ihrem Umfeld Fortschritte machen, während sie selbst hinterher hängen. Dies ist einer der Hauptgründe, warum viele Freundschaften früher oder später ihr Ende finden. Denn oftmals existieren Freundschaften lediglich, weil beide Personen ein gleiches Schicksal teilen. Sollte sich jedoch einer der Personen im Leben weiterentwickeln, wird sie ihrem Freund oder ihrer Freundin Wohl oder Übel ein Spiegel vor das Gesicht halten. Und wie du dir sicher vorstellen kannst, ist das für manche Menschen keine angenehme Erfahrung.

Fazit

Ich hoffe, dass die hier genannten Ratschläge dir dabei helfen können, dich selbst zu finden. Halte dir stets vor Augen, dass der Weg steinig sein wird. Zwar gibt es viele Hindernisse, die es im Leben zu überwinden gilt, doch am Ende wirst du feststellen, dass es das ganze Leid wert war.


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